2. Seite über Franz Neumann (1798-1895) Physiker Königsberg
Aktivitäten ab 1998, dem 200.Geburtstag von Franz Neumann

Jugendbildnis, von seiner späteren Frau Florentine Hagen, wohl Kreidezeichnung

Europäische Dimension der Königsberger Naturwissenschaften im
19. Jahrhundert,
Universität
-Zur Ausstellung siehe ausführlich
Link

Ich bitte um Verständnis, dass ich aus technischen Gründen
nun chronologsich von 1998 bis 2003 berichte:
02.11.1998
Niedersächsische
Staats- und
Universitätsbibliothek
Ausstellung zum 200. Geburtstag
im Foyer des historischen Gebäudes der Bibliothek
2. November bis 23. Dezember 1998

Das hier dargestellte Bild stammt aus der Ausstellung:
Neumannscher Hahn zur Bestimmung der spezifischen Wärmekapazität von Mineralien und Salzen.
Instrumentensammlung des 1. Physikalischen Institutes.
Signatur: H332
Ausstellung:
Handschriftlicher Nachlass
Franz Neumanns in der Handschriftenabteilung der
Universitätsbibliothek
Göttingen, Papendiek 14, Dr. H.Rohlfing e-mail:
hsd@mail.sub.uni-goettingen.de
Nov/Dezember 1998.
4.12.1998
Dies academicus der Arbeitsgemeinschaft für Ost- und Westpreußische Landeskunde der Universität München
25.6.1999
Zu diesem Datum wurde am Geburtsort Mellin, heutiges Glambeck, vom
"Verein Denkmale Glambeck" ein Gedenkstein
zu Ehren von Franz Neumann enthüllt, zu finden 3 km westlich
Glambeck in
Richtung Pahlow. Initiatoren: Frau H.Eichhorn und Herr
R.Hochsieder. Sie
finden eine Abbildung auf der ersten Seite über F.Neumann und auch
weiter unten
auf dieser Seite.
20.5.2000
Am 20.5.2000 fand um 15.00 in der neu restaurierten Kirche in Glambeck, in der F.Neumann getauft wurde, eine
Lesung unter dem Titel: "Ihre Freundin W..."
(aus den Erinnerunsblätern von Luise Neumann). Es lasen: Schauspielerin Simone Hausdorf und Chronist Rudolf Hochsieder. Im Anschluß erläuterte Dr. E.Neumann von Meding eine Ausstellung, die zuvor im Jahre 1998 an den Universitäten Königsberg/Kaliningrad und München bereits ausgestellt war. Zu sehen waren Exponate, die aus dem Umfeld der naturwissenschaftlichen Aufbruchstimmung an der Universität Königsberg in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts stammen.
Am 17.5.2003
fand
in der kleinen Kirche in Glambeck eine weitere Gedenveranstaltung
statt:
Verein Denkmale Glambeck
Franz Neumann
(1798 Mellin - 1895 Königsberg)
Physiker und Lehreder Mathematischen Physik in Königsbergr der Königsberger Schule

4. Gedenkkonzert an Franz Neumann
Goetz, H.
(1840 - 1876): Quintett c-moll op 16
Andante sostenuto,
Allegro, Andante con moto,
Allegro moderato
(Hermann.Goetz,
Königsberger, studierte 2 Jahre bei
Franz Neumann, bevor er nach Ausbildung in Königsberg und Berlin
Kantor und
Komponist in Zürich wurde)
Sammartini,
G. (1693-1750) Konzert für Sopranblockflöte u. Streicher,
F-Dur
Die Laien-Musiker zählen zur
Verwandtschaft bzw. zu Verehrern
von Franz Neumann
Samstag
den 17.5.2003 um 15.00
Dorfkirche zu Glambeck.
Besucher genossen Goetz, Bach, Sammatini
Gedenkkonzert
zu Ehren von Franz Neumann in der Tauf-Kirche seines Geburtsortes
in Mellin/
heute Glambeck

Barminer Blitz vom 31.5.2003
Glambeck. (hte). Vor einer Woche hörten die Besucher der "Glambecker Konzerte“ ,
Musik, die lange in ihnen
nachklingen wird.
Musiker aus München, Würzburg, Leipzig, Hannover und
Bückeburg, Nachfahren des
großen Franz Neumann, spielten nicht nur eine Klaviersonate von
Johann
Sebastian Bach und von Sammartini, das Konzert für
Sopranflöte und Streicher,
F-Dur. sondern zu Beginn den wenig gespielten Komponisten Hermann
Goetz. Wie
recht, so konnte der Konzertbesucher notieren, hat die
Musikgeschichte in
hundert Bildern“, wenn sie von dem Klavierquin-tett mit Kontrabass
sagt,
dass es zu den schönsten Klaviermusikwerken seiner Zeit
gehört. Musik von
Hermann Goetz war von Dr. Eberhard Neumann-von Meding mit Bedacht
gewählt
worden: Goetz war zwei Jahre in seiner Heimatstadt Königsberg
Student der
Mathematik und Physik bei Franz Neumann (bevor er sich voll und ganz
der Musik
zuwandte). Da eine Violine relativ kurzfristig ausfiel, „sprang“
die siebzehn jährige Eberswalder Musik-schülerin „in den
Ring“. Das
Neumann‘sche Kammerorchester war glücklich und Samartine gerettet.
-Die
Geschichte von Glambeck, Parlow, Joachimsthal und Althüttendorf
ist auf ihre
Weise mit dem Leben von Franz Neumann. (1798-1895), einem bedeutenden
Wissenschaftler, verwoben. „Groß in der Welt, geachtet,
geschätzt, aber
leider fast unbekannt, wo seine Wurzeln lagen“, erinnerte Dirk
Protzmann,
Joachimsthals Amtsoberhaupt, in seiner Gedenkrede. Und er spricht die
Hoffnung
aus, dass es gelingt, im Geburtsland des Begründers der
Theoretischen!
Mathematischen Physik einen Franz-Neumann-Preis für
junge
Nachwuchswissenschaftler zu stiften und abwechselnd in Joachimsthal,
Glambeck
und Potsdam zu verleihen. „So wäre dem sehnsuchtsvollen Wunsch
seiner
Tochter Luise Genüge getan: „...mein Vater möchte von vielen
gekannt,
erkannt werden".
Im Jahre 200l durfte der
Glambecker Denkmalverein
Dr. Eberhard Neumann-von Meding in Bückeburg einen
Glückwunsch, ein Dankeschön
der Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Prof. Johanna
Wanka,
überreichen. Damals wurde die Idee geboren: Das nächste
Familientreffen findet
dort statt, wo ihr Vorfahre 1798 das Licht der Welt erblickte und
getauft
worden war, wo er als Kind lebte und zur Volksschule ging. Langfristig
angedacht und vorbereitet fand das Familientreffen am 17. und 18. Mai
statt
— mit Konzert, einer Neumann-Ehrung am Gedenkstein, mit
Spaziergängen und
Kremserfahrt. 38 Ur-, Ur-und Ur-, Ur-, Ur-Enkel fühlten sich wohl
im Barnimer
Land und — wollen wieder kehren. Das ist vielen, vielen Menschen
unserer Region zu danken, dem Chronisten Rudolf Hochsieder, allen voran
der
Vereinsvorsitzenden des Denkmalvereins, Frau Heimtraut Eichhorn und
weiteren
Mitgliedern dieses Vereins, dem Gasthof „Am Speicher“, den
Pensionen Jaensch, Kiewitt, Vandamme und Eisenblätter ebenso wie
den
Bürgermeistern Protzmann und Stöbele, den Pfarrern Spreng und
Schwieger, der
Kirchenchronistin Ellen Manowsky oder den Kremserfahrern Borgen und
Fritsche.
Das Layout und der Inhalt des Textes wurde zum besseren Verständnis für die Leser außerhalb Joachimsthals geringfügig abgeändert. Die Familie dankt dem Verein Denkmale Glambeck mit ihrer Vorsitzenden Frau Heimtraut Eichhorn sowie der Stadt Joachimsthal mit ihrer Kirchengemeinde für die exzellente Organisation anläßlich des 205. Geburtstages von Franz Neumann. Wir kehren gerne wieder zurück in das wunderbare Land um Joachimsthal-Glambeck-Parlow

__________________________________
2004 In diesem Jahr 2003/ 2004 wurde
die
Franz-Neumann-Stipendium-Stiftung gegr. 1876 in die Stiftung
Königsberg im
Stifterverband der deutschen Wissenschaft integriert und
anschließend das
Franz-Neumann-Seminar an der Universität ins Leben gerufen.
Siehe hierzu nachfolgende Links:
Link zur Franz Neumann Stipendium Stiftung
Link zum Franz Neumann Seminar Potsdam 2004
Zurück zur deutschsprachigen Hauptseite
Ernst Neumann
Zurück zur 1.Seite über Franz Neumann